Leitlinien

Mit Sachverstand, Ehrlichkeit und Transparenz für den Bürgerwillen eintreten - Unabhängigkeit ist unsere Stärke

Die Bedeutung der Freien Wählergemeinschaften liegt in ihrer unmittelbaren Verbindung zu den Bürgerinnen und Bürgern. Das ist die Basis für demokratische Entscheidungsprozesse.

Unsere Leitlinien sollen als Orientierungshilfe für die Themenfelder und Lösungsansätze dienen, die unsere Gemeinden und unseren Landkreis weiter voran bringen - es ist kein Parteiprogramm:

1. Intensive Wirtschaftsförderung muss eine Schwerpunkt-Aufgabe im Landkreis bleiben. Vorhandene Beziehungsnetze sind unter Einbeziehung gestandener Unternehmer der Region zu nutzen. Mit einer bedarfsgerechten Infrastruktur sind Ansiedlungsvorhaben von Industrie, Handwerk und Gewerbe zur Schaffung neuer Arbeitsplätze schnell und unbürokratisch zu realisieren. Grenzüberschreitende Wirtschaftsprojekte werden wir unterstützen.

2. Der Tourismus wird auch in Zukunft eine bedeutende Rolle im Landkreis spielen. Seine Entwicklung muss in professionelle, unternehmerisch handelnde und denkende Köpfe und Hände gelegt werden. Vermarktungskonzepte sind mit Weitblick zu gestalten.

3. Die Verwaltung im Landkreis muss bürgernah und bürgerfreundlich ausgerichtet sein. Service und Effizienz sollen im Vordergrund stehen - die Mitarbeiter der Verwaltung sind für die Bürger da, nicht umgekehrt. Genehmigungsverfahren von Unternehmen durch ämterübergreifende Zusammenarbeit innerhalb von acht Wochen abgeschlossen. Dabei treten die Verwaltungsmitarbeiter als Partner der Wirtschaft auf und nutzen den Gestaltungsspielraum in Interesse der Unternehmen.

4. „Regionale Schule“ – die Bildungsqualität ist auch als Wachstumsmotor zu verstehen. Eine gesunde Wirtschaft muss sich auf ein zukunftsorientiertes Bildungswesen stützen können. Wir brauchen mehr Selbstverwaltung an den Schulen. Projekte, mit dem Ziel die Bildungsqualität zu steigern, werden wir unterstützen. Der soziale Aufstieg beginnt bei der Schaffung von geeigneten Bildungsmöglichkeiten für alle Kinder ohne Bevorzugung einzelner Schichten. Eine Reform im Bildungswesen ist unumgänglich.

5. Ein ausgewogenes kulturelles Angebot muss für alle erreichbar und für alle bezahlbar sein.

6. Wir müssen uns darauf einstellen, mit den sich stark verändernden demografischen Faktoren zu leben. Die sind nicht nur negativ zu verstehen: hier bieten sich neue Chancen für das Gesundheitswesen und Dienstleistung. Bürger sind zu ermuntern, auch hier eigene Initiativen mit starker Unterstützung des Staates zu entwickeln. Die Bedenkenträger in Politik und Verwaltung müssen bekämpft werden.

7. Eine gerechte und ausgewogene Sozialpolitik war schon immer ein Markenzeichen für die Freien Wähler. Leistungsgerechtigkeit und Solidarität – der Ehrliche darf nicht der Dumme sein

8. Das hohe Niveau der medizinischen Versorgung im gesamten Landkreis gilt es zu sichern; Krankenhäuser müssen gestützt werden, MVZ und ambulante Versorgung müssen gestärkt werden.

9. Bei der Neuordnung der Rettungsleitstellen muss die Bürgernähe, vor allem im ländlichen Raum, garantiert werden. Gut geschultes Personal muss mit guten Kartenmaterial und Navigationsgeräten ein überschaubares Gebiet betreuen. Die Erreichbarkeit der Hilfesuchenden muss in 20 Minuten gesichert sein.

10. Als Alternative zum eigenen PKW im städtischen und regionalen Verkehr ist ein preislich konkurrenzfähiges Angebot im öffentlichen Nahverkehr zu erhalten.

11. Die Unterstützung der Vereine – aus denen viele Freie Wählergemeinschaften hervorgegangen sind – liegt uns am Herzen. Damit wird das bürgerschaftliche Engagement gefördert, von dem in vielen Gemeinden und Städte wertvolle Impulse beziehen.

12. Die Sicherheit der Bürger ist durch ein effizientes Arbeiten der Polizei und Justiz, frei von bürokratischen Hemmnissen, zu gewährleisten. Der Staat hat verfassungsrechtlich das Eigentum der Bürger zur sichern.